Rekordteilnehmerzahl

Absolute Rekordteilnehmerzahl!
Lizenz zum/zur Turnierleiter/in und Turnierbeisitzer/in.

Seit dem 8. März treffen sich Rolf Bähr, Emily Bell, Kirsten Bender, Marie Brehm, Daniel Haufe, Isabell Justus, Olena Kovalska, Malte Louis und Anna Merk zweimal die Woche. Natürlich nur Online. Versteht sich ja schon von selbst, in Corona Zeiten.
Aber was machen nun die NEUN Mitglieder des Vereins so oft zusammen?
Die engagierten Tänzerinnen, Tänzer und Trainerinnen des TC Rot-Weiß haben es sich zum Ziel gesetzt, die Lizenz zum/zur Turnierleiter/in und Turnierbeisitzer/in zu erwerben. Der Lehrgang, der vom Tanzsportverband Rheinland-Pfalz als Online-Schulung abgehalten wird, umfasst 28 Lerneinheiten. Auch die Abschlussprüfung wird online erfolgen. Schulungsleiter ist Thomas Rhinow, Lehrwart des TRP. Die neun Mitglieder des Vereins büffeln viele verschiedene Themen „Rund ums Tanzturnier“. Unter anderem die relevanten Regeln der Turniersportordnung und Kenntnisse vom Turnierablauf und der Turnierorganisation. Ebenfalls prüfungsrelevant ist das Majoritäts- und Skatingsystem, welches schon eine Wissenschaft für sich ist….
Wir sind wirklich sehr stolz darauf, dass so viele Mitglieder sich in ihrer Freizeit für den Verein einsetzen und die doch sehr zeitintensive Ausbildung absolvieren.
Herzlichen Dank für euer Engagement.
Mit großer Spannung warten wir auf das nächste Tanzturnier unseres Vereins, um dort unsere frisch gebackenen Turnierleiter und Turnierleiterinnen im Einsatz zu erleben.

Wir wünschen allen viel Erfolg und drücken ganz fest die Daumen für die Prüfung.

„Tanzen macht mich glücklich“

Im Tanz-Club Rot-Weiß Kaiserslautern stehen die Zeichen auf noch mehr Tanz. Mit Olena Kovalska wurde eine international erfolgreiche Hip-Hop- und Disco-Dance-Tänzerin als neue Trainerin verpflichtet, die viel Energie und eine interessante Geschichte aus der Ukraine
mitbringt. Zum Üben in Corona-Zeiten hat sie sich im Wohnzimmer was gebaut.

Hip-Hop und Disco Dance braucht keinen Partner. Das kann durchaus von Vorteil und es kann der Beginn einer erfolgreichen Tanzkarriere sein. So war es jedenfalls bei der heute 29- jährigen Olena Kovalska aus der Ukraine. Nach Zuspruch der Frau Mama ging sie mit sechs Jahren in die Tanzschule und fand es herrlich. Die kleine Olena lernte die Basis der Latein- und Standardtänze, fühlte sich mit ihrem Tanzpartner wohl und wollte damals schon einfach nur noch tanzen. Schlecht nur, dass ihr zwei Jahre später von heute auf morgen der Tanzpartner abhanden kam.


Training, Training, Training
Was machte das achtjährige Mädel? „Ich habe mit Hip-Hop und Disco Dance angefangen“, erzählt sie lachend von ihrer dann neuen, zusätzlichen Leidenschaft. Nur, das Latein und Standardtanzen, das steckte ja auch noch in ihr drin. „Ich konnte mich nie so ganz entscheiden, wollte einfach alles tanzen“, schaut sie zurück. Und sie wollte alles besonders gut tanzen, hat trainiert und trainiert. Mit elf Jahren qualifizierte sie sich für ihre ersten Europa- und Weltmeisterschaften im Hip-Hop. Mit 13 legte sie dann bei der Weltmeisterschaft im Standard-Formationstanz nach. „Wir waren damals bei weitem das jüngste Team, hatten natürlich keine Chance, ins Finale zu kommen, aber wir hatten uns qualifiziert und durften zeigen, was wir konnten“, ist sie heute noch ein bisschen stolz auf diese Weltmeisterschaftsteilnahme.

In der Weltspitze
Es war nicht die letzte. Mit 16 stand sie im Finale der Hip-Hop-Weltmeisterschaft, ausgetragen in Deutschland, in Bremen. Unter 200 Teilnehmern wurde die junge Ukrainerin Sechste. Sie hatte sich an die Weltspitze getanzt, sie war oben angekommen und wollte es auch bleiben. Weil Tanzen ihre Welt war. „Tanzen macht mich glücklich. Tanzen und das Turnierleben ist wie eine besondere Welt“, beschreibt sie ihre Emotionen. Viele der Turniere und Meisterschaften wurden in Deutschland ausgetragen, auch das hat Olena Kovalska begeistert. „Ich war so oft in Deutschland, das war immer so schön“, erinnert sie sich an ihre Zeit als Leistungstänzerin. Damit war dann aber sehr schnell Schluss. Nicht mit dem Tanzen, aber mit der Intensität. Der Rücken spielte einfach nicht mehr mit. Sie strich das extrem harte Training – was blieb ihr auch übrig – und widmete sich ihrer zweiten Leidenschaft, den Zahlen und der Mathematik. Es folgte der Bachelor im Finanzwesen.

Die Sehnsucht
„Es war schon gut, dass ich in meiner aktiven Zeit, in der ich viel unterwegs war und häufig die Schule verpasste, immer gelernt habe“, erzählt sie davon, dass sie im Bus und Zug, auf den Wegen zum Turnier und dazwischen, den Schulstoff paukte. Das Studium fühlte sich somit richtig an, wie sie sagt. Getanzt hat sie nach wie vor, nur halt nicht mehr so intensiv. Soweit war also alles gut,wenn da nicht eine andere Sehnsucht an ihr genagt hätte. „Ich habe Deutschland vermisst“, gesteht sie lachend, dass sie alles dran gesetzt hat, um als Austauschstudentin nach Deutschland zu kommen. Hat geklappt. Seit 2013 ist sie in Deutschland. Zunächst wohnte und studierte sie eine Zeit in Konstanz. Von dort ging es nach Kleve in Nordrhein- Westfalen zum Masterstudium in Economics & Finance. Und seit 2018 lebt sie nun in Kaiserslautern, arbeitet am Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe. Ihr langjähriger Freund und jetziger Mann aus der ukrainischen Heimat lebt und arbeitet längst auch in Kaiserslautern. Der Sohn ist sechs, die Tochter vier. Tja und das Tanzen? Vor Corona war sie schon als Vertretungstrainerin für Hip-Hop und Disco Dance am Kaiserslauterer Unifit aktiv. Seit dem 1. Januar zählt sie zum breit aufgestellten Trainerteam beim Tanz- Club Rot-Weiß Kaiserslautern, soll die Kategorien Disco Dance und Hip-Hop abdecken.

Landesweite Premiere
„Dadurch sind wir der erste Verein im Tanzsportverband Rheinland-Pfalz, der die Disziplin Disco Dance anbietet. Und wir sind mächtig stolz darauf, dass wir Olena für diese Kategorie gewinnen konnten. Ebenfalls wird sie in unserem Verein die Sparte Hip-Hop im Leistungsbereich unterrichten. Darauf freuen wir uns sehr. Somit werden auch in dieser Sparte unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Turniere vorbereitet“, heißt es dazu von Astrid Kraayvanger, Pressesprecherin des TC Rot-Weiß. Und was sagt Olena Kovalska zur neuen Aufgabe? „Die Nachwuchstänzer trainieren zu dürfen, mit ihnen auch mal auf Turniere fahren zu können, das ist schon ein großer Traum“, sagt sie und vermisst ihre aktive Tanzzeit noch immer stark. Nur, momentan geht so gar nichts. Die Tänzerin hat sich mittlerweile im Wohnzimmer eine Spiegelwand aufgebaut und tanzt abends zur leisen Musik, dann, wenn die Kinder schlafen und die Arbeit erledigt ist. „Sport braucht man. Ich kann nicht ohne“, lacht sie und freut sich auf ein baldiges Tanztraining beim TC Rot- Weiß.

Quelle: Rheinpfalz – 02.03.2021
Bericht: Doris Theato

Herzlichen Glückwunsch Robert, zum Sieg des Schneemann – Wettbewerbs

“Wer baut den schönsten Schneemann?”
Unsere Lateintrainerin Alina Biefeld hatte Mitte Januar zu diesem Wettbewerb aufgerufen. Alle Mitglieder der Abteilungen Kinder und Jugend wurden zu dieser Challenge eingeladen. Wir waren total überwältigt, wie viele tolle und kreative Schneemänner dabei entstanden sind. Schneemänner im Bikini, im Faschingslook, mit Blinkaugen, ganze Schneefamilien und sogar eine Schneekatze wurde gebaut.

Die Teilnehmer haben ihre Kunstwerke als Bild bei uns eingesendet. Nach und nach haben wir alle Schneemänner auf unseren sozialen Netzwerken wie Instagramm und Facebook veröffentlicht. Mit Unterstützung unserer Jugendwartin und Trainerin Emily Bell und unserer Trainerin Isabell Justus haben wir dann in unseren sozialen Netzwerken aufgerufen, für den schönsten Schneemann zu voten. Nach einer spannenden Woche stand der Gewinner endgültig fest.

Über 200 Personen haben bei sich bei der Abstimmung beteiligt. Mit über 90 Stimmen wurde der Schneemann von Robert Tifrea zum Schönsten gewählt. Der Latein Tänzer aus Alinas Gruppe hat mit seinem Minion – Schneemann überzeugt und sich den 1. Platz gesichert. Der 1. Platz war natürlich auch mit einem Preis versehen.
Herzlichen Dank an alle Kinder und Jugendliche die an dem Wettbewerb teilgenommen haben.

Bleibt gesund und hoffentlich bis bald!

Tanzen früher und heute – es kommt auf den Partner an

Strenge Schrittbegrenzung war gestern. Heute ist Tanz dynamischer und voller Choreografie. Heinz Somfleth, seit 40 Jahren Trainer beim TC Rot-Weiß Kaiserslautern, kennt die Facetten im Turniertanz – alle. Das Geheimnis des Siegens, das kennt der inoffizielle Weltmeister auch.

 

Tanz ist überall, in allen Kulturen, in allen Ländern. Tanz war und ist Kommunikationsmittel, und nicht nur bei uns Menschen. Zahlreiche Tiere umgarnen mit rhythmischen Bewegungen ihre Partner. Tanz ist natürlich auch Sport, und Sport ist immer im Wandel, somit auch das Tanzgeschehen auf den Turnieren. War noch vor ein paar Jahren die Schrittfolge vor allem in den unteren Klassen D und C streng begrenzt, so wurde die Reglementierung dessen, was Anfänger bei den Turnieren zeigen durften, im Laufe der Zeit immer mehr erweitert. „Man hat dadurch mehr Möglichkeiten, ansprechende Choreografien zu entwickeln. In den oberen Klassen A und S tanzt man heute dynamischer, sportlicher als früher. Die Trainer sind kreativer und können so attraktive Choreografien erstellen“, umschreibt Tanztrainer Heinz Somfleth den deutlich sichtbaren Wandel bei den Tanzturnieren. Somfleth weiß dabei ganz genau, wovon er spricht. Ist doch der 73-Jährige ein wahres und überaus erfolgreiches Urgestein im Tanzgeschehen. 2021 steht er offiziell seit 40 Jahren als Trainer beim Tanz-Club Rot-Weiß Kaiserslautern mit auf dem Parkett. „Davor habe ich auch schon unterrichtet“, blickt der Trainer mit dem A-Schein und der S-Richterlizenz, auf eine gewaltig lange Zeit zurück, die in den 1960ern mit eigenen Erfolgen auf der Tanzfläche ihren Anfang nahmen.

Vom Tormann zum Tänzer Sein Erfolgsgeheimnis hat dabei einen Namen: Ilse, seine Frau. Sie hat den jungen Fußballer Heinz nicht direkt aufs Parkett geführt. Das war mehr oder weniger seine eigene Familie, die befand, dem Jungen mangelt es an Manieren. Also ab mit ihm in die Tanzschule, der Tanzlehrer wird ihm schon das Einmaleins des guten Benehmens beibringen! Was keiner ahnen konnte, der junge Heinz hat sich sofort auf dem Parkett gut gefühlt. Aus dem Tormann wurde ein Tänzer! Auch ein Wandel im Sport, halt einer von Stollenschuhen und großen Handschuhen hin zu gepflegtem Schuhwerk und sauberen Händen, ein Wandel vom Elfer- zum Paarteam und ein Wandel vom Tanzmuffel hin zum inoffiziellen Weltmeister, gemeinsam mit seiner Ilse.

Die größten Erfolge „Unsere Erfolge aufzuzählen, wäre zu umfangreich. Die größten Erfolge waren der dreifache Gewinn der French Open in Paris, der Gewinn der German Open, damals noch in Mannheim. Der größte Erfolg war zweifellos der Gewinn der British Open in Blackpool“, blickt Heinz Somfleth heute auf die rund 25 Jahre aktiven Turniertanz zusammen mit seiner Frau Ilse zurück. Blackpool galt damals als inoffizielle Weltmeisterschaft. Die Trophäe hat bei dem Paar, das nie unter den Profitänzern war, bis heute einen Ehrenplatz in der Vitrine. Jeder Turniertänzer weiß, ohne den richtigen Partner im Arm nutzt kein Talent und kein Trainingsfleiß. So wusste Heinz Somfleth immer: Ohne seine Ilse wären all die glänzenden Erfolge ausgeblieben. So krass, wie es ihm mal ein italienischer Mitkonkurrent aufs Butterbrot geschmiert hat, so krass, wollte er es allerdings nicht hören. Ohne seine Ilse hätte er nicht den Hauch einer Chance gehabt! An den Worten des Italieners hat Heinz Somfleth erst ein bisschen geknabbert, um dann zuzugeben, dass da was dran ist. Zum Tanzen gehört aber auch die Wahrheit, dass jedes Paar nur so gut ist, wie es der jeweilige Partner zulässt. Genau deshalb hat der Trainer Heinz Somfleth auch immer vier tanzende Füße im Blick und lässt den Wandel im Tanzsportgeschehen nicht aus den Augen. Stehenbleiben ist nicht seins. Nicht, was die eigenen Tanzfüße angeht und auch nicht, was das Wissen rund um das Tanzen angeht. Das wäre auch ausgesprochen schlecht gewesen, hat sich der Tanzsport im Laufe der Jahrzehnte doch ziemlich weiterentwickelt. So gehört die jährliche Schulung zur Lizenz-Erhaltung in Bad Kissingen für ihn einfach dazu. Gerade für die Einsteiger begrüßt Somfleth, dass heute nicht mehr alles so streng begrenzt ist und die Paare von Anfang an mehr Spaß auf der Turnierfläche haben. Allerdings dürfe die Basisarbeit an den Schritten nicht vernachlässigt werden. „Wenn das Paar nur Posen zeigt und die Schritte nicht exakt sind, ist das einfach nur schauderhaft“, lässt er im Training bei seinen Paaren keine halben Sachen zu.

Täglich auf der Tanzfläche In normalen virusfreien Zeiten steht Heinz Somfleth täglich auf der Tanzfläche. „Meine Frau trainiert die Breitensportgruppe und assistiert mir gelegentlich beim Training mit den Turnierpaaren. Mein Schwiegersohn Christoph Groß-Somfleth (auch Trainer A) trainiert ebenfalls die Turnierpaare, um das umfangreiche Trainingspensum bewältigen zu können“, stellt er seine tanzende Familie noch näher vor. Zu ihr gehört auch Tochter Nadia, die mit ihrem Christoph ebenfalls national erfolgreich auf dem Parkett unterwegs war, den Trainerschein hat, derzeit aber mit den zehnjährigen Zwillingen gut eingespannt ist. Seine Enkel spielen heute übrigens Fußball, genau wie Heinz Somfleth auch. „Mit Tanzsport haben sie noch nichts im Sinn, vielleicht später“, sagt der Opa, der nichts gegen einen weiteren sportlichen Wandel hätte.

Quelle: Rheinpfalz – 09.01.2021
Bericht: Doris Theato

Herzlichen Glückwunsch Alina und Vitali

Am 19. Dezember 2020 hat unsere Trainerin Alina Kulesov “JA” gesagt und ihren Vitali geheiratet.

Wir wünschen euch, dass euer gemeinsames Leben von einem fröhlichen Miteinander und einem liebevollen Füreinander getragen ist. Das verleiht eurer Ehe die zarte Lebendigkeit, die sie so schön macht, und diese stille Kraft, die sie allem standhalten lässt, was immer auch geschehen mag.
Herzlichen Glückwunsch Alina Biefeld und Vitali Biefeld.

Frohes neues Jahr

Wir blicken auf ein sehr turbulentes Jahr mit vielen Höhen und Tiefen zurück. Auch im Januar heißt es weiterhin: zusammenhalten und positiv denken.

Das Jahr 2021 beginnt leider anders als geplant. So wird unser liebgewonnener Neujahresempfang in diesem Jahr nicht stattfinden können. Das stimmt uns alle sehr traurig, weil es immer etwas besonderes war, mit euch Tanzfreunden auf das neue Jahr anzustoßen. Auch die geplanten Landesmeisterschaften Latein wurden vom Tanzsportverband Rheinland Pfalz verschoben. Die Kaiserslauterer Tanzsporttage werden ebenfalls nicht wie geplant durchgeführt werden können. Trotzdem haben wir uns fest vorgenommen diese Turniere zu starten, sobald es grünes Licht des TRP gibt. Aktuelle Infos findet ihr wie immer auf unserer Homepage.

Um einen kleinen positiven Ausblick auf das Jahr 2021 zu geben, möchten wir an dieser Stelle unsere neue Trainerin Olena Kovalska ankündigen. Sie wird die Bereiche Disco Dance sowie HipHop auf Leistungsniveau abdecken. Hierzu sind Workshops geplant, um in diese neue Tanzbereiche Einblicke zu ermöglichen. Zu gegebener Zeit werden die Termine auf  Instagram  und  Facebook  sowie auf unserer Homepage bekannt gegeben.

Als kleines Dankeschön für eure Treue im Jahr 2020, wurde kurz vor Weihnachten eine kleine Aufmerksamkeit verschickt. Wir hoffen, dass diese gut bei euch angekommen ist. Falls ihr keinen Brief erhalten habt, meldet euch bitte bei der Geschäftsstelle. Wir senden euch den Mund-Nasen-Schutz gerne nach.

Leider müssen wir uns alle noch etwas in Geduld üben, um diese Zeit ohne Tanzen, Training, Übungseinheiten, Workshops und Turniere in live zu überstehen. Nach wie vor haben wir Online-Training im Angebot, das von vielen Tänzerinnen und Tänzern genutzt wird. Gerne kann dieses Angebot weiter empfohlen werden, da genügend freie Plätze in den virtuellen Räumen zur Verfügung stehen. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Trainer.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen positiven Start in das Jahr 2021 und hoffen, dass wir zusammen ein schönes, neues Jahr gestalten können. Bleibt alle gesund und hoffentlich bis bald . #wirsindrotweiss

Der Vorstand

Das Online – Training geht weiter!

Alina Kulsov bietet Zumba Online-Training für alle an. Das Training findet jeden Dienstag und Donnerstag von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr statt.
Sandra und Christian Franck bieten BSW Online-Training an. Das Training findet jeden Mittwoch von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr statt.
Das Online- Training ist für alle Mitglieder des Tanzclubs kostenlos.
Um den Zugangscode zu erhalten, bitte eine Mail an pressewartin@tcrotweiss-kl.de
Viel Spaß beim trainieren!

Update zum 2. Shutdown

Aufgrund der behördlichen Anordnung im Umgang mit dem Corona-Virus, müssen wir den 2. Shutdown im Verein vorübergehend, bis auf Widerruf, verlängern.

Mit Vorstandsbeschluss vom 26.11.2020 gilt weiterhin:

  • kein Training sowie kein freies Training 
  • einzelne Trainer bieten Online Training wie Zumba und Fitness an, die für alle Clubmitgliedern offen stehen

Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen, dass Sie unsere Entscheidung mittragen.

Bei Fragen können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Der Vorstand

Die Karriere hängt am Nagel, die Tanzschuhe nicht

FAMILIENBANDE: Geschwisterpaar, Tanzpaar, Trainerpaar – Alina und Thomas Kulesov sind all das. Sie haben nicht nur die Kindheit zusammen verbracht, sie teilen auch ihre Leidenschaft fürs Tanzen. Aber ohne Mamas „Bonbon“ wären sie vermutlich nie so weit gekommen.

VON DORIS THEATO – Rheinpfalz, 19.11.2020

Der Tanzclub Rot-Weiß Kaiserslautern ist mit einembreiten Trainerstab in allen Sparten gut aufgestellt. Darunter sind auch Eigengewächse wie die Geschwister Alina (32) und Thomas (30) Kulesov, die beide den B-Schein im Latein-Leistungssport haben und für den Kinder- und Jugendbereich verantwortlich zeichnen. Alina Kulesov besitzt zudem den C-Schein im Standard-Leistungssport und die Zumba-Trainerlizenz.

Dass die Geschwister, die gemeinsam auf dem internationalen Tanzparkett unterwegs waren, heute in ihrem Verein so aktiv für den Nachwuchs da sind, hat gleich mehrere Gründe. Aber der Reihe nach. Gut 20 Jahre ist es her, da schleppten Freunde den elfjährigen Thomas zum TSV Ramstein ins Tanztraining. Der Ramsteiner Bub war begeistert. Das rief die zwei Jahre ältere Schwester Alina auf den Plan, die nun ihrerseits im Tanztraining auftauchte. Was die Mama ganz prima fand. „Unsere Eltern waren schon hinterher, dass wir beschäftigt waren“, muss Alina Kulesov heute lachen, wenn sie an die Mühen, vor allem der Mama denkt.

Immerhin hatten die Geschwister vor dem Tanzen schon die Musikschule ausprobiert und verworfen und mit Wing Chun in einen Kampfsport reingeschnuppert. Dabei geblieben sind sie nicht. Beim Tanzen sollte das anders laufen. Zunächst übte jeder mit anderen Partnern. Die „Null-Bock-Phase“ ließ wieder nicht lange auf sich warten. Thomas wollte nicht mehr. „Mama hat ihm einen ganz schönen Strich durch die Rechnung gemacht“, erinnert sich die Schwester, dass ihr Bruder aufhören wollte und die Mutter mit vielen kleinen
Aufmerksamkeiten das Interesse am Tanzen am Lodern hielt.

Mama blieb also geduldig und packte mit einer Fahrt nach Stuttgart zur German Open Championships dann wohl das richtige Bonbon aus.
Die Geschwister staunten ob der Schönheit des gelungenen Tanzes und verschwendeten seitdem keinen Gedanken mehr an andere Sportarten.

Lateintanz, das war genau das Richtige! Auf dem Parkett verlief der Sport rund, ansonsten gab es den ganz normalen Geschwisterzoff. „Wir waren sicher nicht anders als andere Geschwister“, gibt Alina Kulesov heute rückblickend zu, dass sie und ihr Bruder als Heranwachsende schon ganz gut streiten konnten. Der Alterssprung der Schwester in die Hauptgruppe war dann der Auslöser, dass beide fortan mit neuen Tanzpartnern auf Turniere zogen. Nicht dauerhaft. Nach rund vier Jahren hieß das Tanzpaar wieder Thomas und Alina Kulesov.

„Wir waren reifer geworden“, erinnert sich Alina an die nun folgende Harmonie auf und neben dem Parkett. Die Erfolge stellten sich ein, darunter Landesmeistertitel und das Tanzen auf internationalem Parkett. Nicht einfach so. Dort, wo die Mama früher den Weg geebnet hatte, war es nun der TC Rot-Weiß, der die Geschwister unterstützte. Zudem band sie das Vereinsleben immer mehr ein. Geschickt wies die damalige TC-Rot-Weiß-Jugendtrainerin Juliane Nittmann den Geschwistern die Richtung zum Trainerschein. „Sie hat uns gefördert
und immer mal wieder das Training übernehmen lassen“, sehen sich die Geschwister als bald beim Pauken für den Trainerschein, den sie nun schon gut zehn Jahre haben.

„Unsere Trainer Natalia Magdalinova und Anton Ganopolsky waren immer an unserer Seite“, sprechen die Geschwister einen weiteren für sie wichtigen menschlichen Meilenstein an. Nur der ganz große Tanzerfolg, der sollte nicht sein. Kurz vor der Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft sprang Thomas Kulesov beim Kadertraining die Kniescheibe raus. Eine schmerzhafte Odysee durch die Arztpraxen
begann, die Geschwister hängten die Karriere an den Nagel. Nicht aber die Tanzschuhe. Als Trainer im Verein und auch in der Kooperation mit der Grundschule Hohenecken und der dortigen Tanz-AG sind sie aktiver denn je.

Zumindest wenn Corona es zulässt. „Wir kriegen das hin“, verbreitet Alina Kulesov positive Stimmung und verweist auf das Online-Training, das der TC Rot-Weiß anbietet. Kein Vergleich zum gemeinsamen Training, aber zumindest ein Stück Routine im sportlichen Alltag. Das sei wichtig, sagt die Trainerin, die in Landau im Referendariat zur Gymnasiallehrerin steht. „Ich bin im Allgemeinen Erfinder, würde ich sagen“, stellt Thomas Kulesov seinen Alltag vor. „Zuletzt habe ich einen eigenen Ballsport, www.hayball.de, erfunden, und gerade bin ich in der App-Entwicklung tätig für eine Art Social Media Plattform“, erklärt er, was er sonst so macht, wenn er nicht gerade mit seiner Schwester und für seine Schüler tanzt.

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